Durchstich bei Weel Aland (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Durchstich bei Weel Aland


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Durchstich bei Weel Aland (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Verbindungskanal von der Abelitz in der Nähe des Hofes Meer Aland bis zum Alten Greetsieler Sieltief beim Hof Weel Aland. Nach der Inbetriebnahme des Schöpfwerkes Greetsiel im Jahr 1957 wurde das Alte Greetsieler Sieltief teilweise erheblich verbreitert und vertieft. Um das Wasser der Abelitz schneller dahin ableiten zu können, bot sich der Bau des ca. 1,1 km langen Durchstiches an. Hierdurch wurde der Wasserweg, der vorher durch die etwa 4,4 km lange Schleife des Tiefs über Longewehr verlief, merklich verkürzt. Der Ausbau erfolgte 1959 mittels eines Schwimmbaggers, der die ausgespülte Erde über tiefer liegende Ländereien der Höfe Weel Aland und Meer Aland pumpte. Im Zuge der Maßnahme mussten zwei neue Brücken (Loppersumer Straße und bei Weel Aland) gebaut werden.

Quellen:

Janssen, Theodor; Gewässerkunde Ostfrieslands, Aurich 1967, S. 218 f. Peters, Erich u. Autorenteam; Chronik des Warfendorfes Wirdum, Aurich 2003, S. 151.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 15.08.2011

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