Heifenne (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Heifenne


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Heifenne (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Heu- bzw. Wiesenländereien im Bereich des Heifennen- und Greedeweges westlich des Wirdumer Tiefs. Das Gebiet ist jetzt besiedelt.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hei

Afr. hai, nd. heuj, hau, mnd. hoi; Heu, das Abgehauene.



2. Fenne

"Aufteilung der Dorfflur für verschiedene Nutzungen: Weidefennen, nach dem Umbruch auch Ackerfennen; auch als dorfnah liegende Ländereien, denen die Meeden folgen beschrieben, ferner als niedriges Wiesenland (zum Beweiden) mit moorigem Untergrund."



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 81. Bents, Harm, Flurnamen in Upgant-Schott und Siegelsum, in: Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 697.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 31.07.2011

Projektpartner