Heihörn (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Heihörn


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Heihörn (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Im westlichen Gemarkungsbereich an der Grenze zu Grimersum, zwischen dem Emder Weg und dem Uppinger Weg, gelegene Heu- bzw. Wiesenländereien.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hei

Afr. hai, nd. heuj, hau, mnd. hoi; Heu, das Abgehauene.



2. Hörn

Mnd. hoorn, nnd. Horn, "spitz zulaufendes, keilförmiges Landstück", "Winkel, Ecke, Biegung".



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 81 und 106, 107.
Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 127.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 30.07.2011

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