Kösterkamp (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Kösterkamp


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Kösterkamp (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien nordwestlich vom Hof Weel Aland, direkt am Alten Greetsieler Sieltief gelegen, die früher dem Küster zur Nutzung zur Verfügung standen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Köster

Mnd. köstere, köster, nnd. Köster, "Küster"; "bis in das 20. Jh. hinein auch = Dorfschullehrer".



2. Kamp

Ein mit Wällen oder Gräben umschlossenes Stück Land oder Feld, zur Weide oder zum Getreide- und Gemüseanbau benutzt.



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 132.
Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 2 S. 165.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 01.08.2011

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