Klapp Twalm (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Klapp Twalm


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Klapp Twalm (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien zur Größe von zwölf Grasen zwischen dem Hof Klosterland und dem Alten Greetsieler Sieltief. Die Bezeichnung ist auf eine ehemalige hier angelegte Klappbrücke zurückzuführen, die eine Verbindung vom Emder Weg (früher Alter Postweg) nördlich von Bevenburg über den Klappweg und einen Nebenweg vom Alten Postweg zum Hof Kloster Aland ermöglichte.



Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Klapp / Klappe

Klappbrücke, Zugbrücke; Brücke welche mit einer Klappe zum Aufziehen oder Öffnen versehen ist, oder welche zu- und aufgeklappt werden kann für den Durchlass der Schiffe.



2. Twalm

Plattdeutsch für zwölf (Grasen).



Quellen:

Sanders, Adolf; Ostfriesland von A bis Z – Ostfreesland-Nakieksel, Norden 2008, S. 76. Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 2 S. 237. Byl, Jürgen/Brückmann, Elke; Ostfriesisches Wörterbuch, Leer 1992, S. 142.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 08.08.2011

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