Klosterfenne (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Klosterfenne


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Klosterfenne (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien östlich der Loppersumer Straße. Die Bezeichnung deutet auf die frühere Zugehörigkeit dieses Gebietes zu den Besitzungen des Prämonstratenser-Klosters Aland hin.



Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Fenne

Aufteilung der Dorfflur für verschiedene Nutzungen: Weidefennen für Kühe, Ochsen, Jungvieh, nach dem Umbruch auch Ackerfennen. Fennen werden auch als dorfnah liegende Ländereien, denen die Meeden folgen, beschrieben, ferner als niedriges Wiesenland mit moorigem Untergrund, hauptsächlich zum Beweiden genutzt.



Quellen:

Bents, Harm, Flurnamen in Upgant-Schott und Siegelsum, in: Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 697.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 01.08.2011

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