Klosterfennen (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Klosterfennen


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte,
Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)

Klosterfennen (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien zwischen der Loppersumer Straße und dem Armenlandsweg. Die Bezeichnung deutet auf die frühere Zugehörigkeit dieses Gebietes zu den Besitzungen des Prämonstratenser-Klosters Aland hin.
Ein Teil der Fennen wird auch Armland benannt.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Fenne / Fennen

Aufteilung der Dorfflur für verschiedene Nutzungen: Weidefennen für Kühe, Ochsen, Jungvieh, nach dem Umbruch auch Ackerfennen. Fennen werden auch als dorfnah liegende Ländereien, denen die Meeden folgen, beschrieben, ferner als niedriges Wiesenland mit moorigem Untergrund, hauptsächlich zum Beweiden genutzt.



Quellen:

Bents, Harm, Flurnamen in Upgant-Schott und Siegelsum, in: Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 697.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 01.08.2011

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