Klostermühle (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Klostermühle


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Klostermühle (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

An dieser Stelle stand die zum Hof Kloster Aland gehörende Wasserschöpfmühle. Diese wurde 1803 errichtet und war mit zwei archimedischen Schrauben zum Hochpumpen des Wassers sowie mit einem kleinen Korn-Mahlgang für den Eigenbedarf ausgestattet. Nachdem das Pumpwerk 1937 an das Stromnetz angeschlossen werden konnte, wurde das Windmühlenoberteil abgebrochen.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. (Wasser-)Mühle

Die Wassermühle ist "eine Mühle, die das Wasser aus den gefüllten Gräben und den überströmten Ländern herausmahlt und wegschafft."



Quellen:

Scheweling, Gundolf, Hrsg.; Mühlen im Brookmerland – Deutsche Mühlenführer, Norden 1994, S. 48. Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 3 S. 52.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 01.08.2011

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