Krödde Seß (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Krödde Seß


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Krödde Seß (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien zur Größe von sechs Grasen nordöstlich des Hofes Aland. Die Bezeichnung deutet auf eine Verunkrautung der Grundstücke hin.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Kröttig, kröddig, kroddig

Mit Hederich oder Spörgel (Futterpflanze) verunreinigt bzw. behaftet; mit diesem Unkraut durchstanden.



2. Seß

Plattdeutsch für sechs (Grasen).



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 2 S. 368. Stürenburg, Cirk Heinrich; Ostfriesisches Wörterbuch, Aurich 1862, S. 124. Byl, Jürgen/Brückmann, Elke; Ostfriesisches Wörterbuch, Leer 1992, S. 117.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 28.07.2011

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