Leegden (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Leegden


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Leegden (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Südlich vom Durchstich bei Weel Aland, östlich am Alten Greetsieler Sieltief, sehr tief (z. T. unter Normalnull) gelegene Ländereien. Der Bereich wurde früher durch eine Wasserschöpfmühle entwässert.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Leegde / Leegden

Mnd. lêgede, "Niederung, niedrig gelegenes Landstück, Wiese, Umland"; nnd. Lägte, "das, was niedrig oder tief ist und liegt, Niederung".



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 134; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 461.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 27.07.2011

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