Oster Esken (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Oster Esken


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Oster Esken (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Ländereien nordöstlich des Warfendorfes, nördlich der Marienhafer Straße (L 26), jetzt Schul- und Sportplatzbereich.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Oster

mnd. ôster, "östlich, im Osten gelegen"; nnd. oster, "nach Osten gelegen"; "Gibt die relative Lage eines Flurstücks an, Bezugspunkt häufig das Dorf."



2. Esken / Escher

"Fruchtbares, zum Getreideanbau vorzügl. Land auf der Geest sowie hochliegendes Kleiland von mit Sand gemischtem Boden, der wärmer ist, wie das gewöhnl. Marschland, u. deshalb nicht als Weideland, sondern zum Gemüse- und Getreide-Bau benutzt wird." "Der Dorfacker, auch als "Gaste" bezeichnet. Fruchtbares und zum Getreideanbau geeignetes Land auf der Geest sowie auf leichtem Kleiboden."



Quellen:

Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 139 sowie 117. Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 407. Bents, Harm, Flurnamen in Upgant-Schott und Siegelsum, in: Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 697.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 30.08.2011

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