Ramm Tief (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Ramm Tief


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Ramm Tief (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Richtig: Ramm Fief / Fiev.
Nördlich vom Hof Kiel gelegenes Landstück zur Größe von fünf Grasen, früher wohl als Weide für Schafböcke genutzt.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Fief / fiev

Plattdeutsch für fünf (Grasen).



2. Ram / Ramm

Nd., mnd., mhd. ram; ags. ramm; Schafbock, auch rambuk (Rammbock) genannt; ram-lam als Gegensatz zu ei-lam.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 3 S. 9. Stürenburg, Cirk Heinrich; Ostfriesisches Wörterbuch, Aurich 1862, S. 195.
Stürenburg, Cirk Heinrich; Ostfriesisches Wörterbuch, Aurich 1862, S. 44.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 20.09.2011

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