Sieben Grasen hinter der Mühle (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Sieben Grasen hinter der Mühle


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Sieben Grasen hinter der Mühle (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Größenbezeichnung für tief (etwa bei Normalnull und darunter) liegende Ländereien östlich vom Alten Greetsieler Sieltief, vom Hof Weel Aland aus gesehen hinter (südlich) einer ehemaligen Wassermühle. Der Standort der Mühle ist bereits in der 1873 aufgenommenen Gemarkungskarte eingezeichnet.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Gras / Grasen

Flächenmaß = 3/4 Diemat oder 4255 Quadratmeter, auch 300 rheinl. Quadratruthen oder rd. 42,5 Ar.



2. Mühle

Die Wassermühle ist "eine Mühle, die das Wasser aus den gefüllten Gräben und den überströmten Ländern herausmahlt und wegschafft."



Quellen:

Bents, Harm; in: Chronik der Gemeinde Upgant-Schott mit Siegelsum, Norden 2009, S. 697.
Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 3 S. 521.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 06.07.2011

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