Stiekelkamp (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Stiekelkamp


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Stiekelkamp (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Sehr tief (unter Normalnull) an der Abelitz gelegene, mit Stacheln / Disteln bewachsene (verunkrautete) Ländereien östlich vom Hof Aland.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Stiekel

Nd. stekel, mhd. stichel; Stachel, Dorn, Distel.



2. Kamp

Nnd. Kamp, "ein mit einer Hecke oder mit einem Graben eingehegtes Stück Land, gleich viel, ob es Ackerland, oder Wiese, oder Waldbestand ist".



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 3 S. 314. Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 129.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 04.08.2011

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