Tille (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Tille


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Tille (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Landstück östlich Emder Weg, wo dieser das Alte Greetsieler Sieltief über eine Brücke quert. Auf diesem Gelände wurde 1986 eine Teichkläranlage für den Kernbereich von Wirdum angelegt.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Tille

Afries. tille, mhd. dille, tille; Brücke, Brett, Diele; Brücke, besonders eine leichte, welche sich aufheben (tillen) oder aufziehen lässt, aber auch Bezeichnung für festliegende schwerere Brücken.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 411; Stürenburg, Cirk Heinrich, Ostfriesisches Wörterbuch, Nachdruck der Ausgabe Aurich 1857, Leer 1996, S. 282.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 06.08.2011

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