Tille (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Tille


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Tille (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Landstück südlich der Kläranlage und östlich vom Emder Weg, wo dieser das Alte Greetsieler Sieltief über eine Brücke quert.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Tille

Afries. tille, mhd. dille, tille; Brücke, Brett, Diele; Brücke, besonders eine leichte, welche sich aufheben (tillen) oder aufziehen lässt, aber auch Name für festliegende schwerere Brücken.



Quellen:

Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 3, S. 411; Stürenburg, Cirk Heinrich, Ostfriesisches Wörterbuch, Nachdruck der Ausgabe Aurich 1857, Leer 1996, S. 282.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 06.08.2011

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