Wassermühle (ehem.) (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Wassermühle (ehem.)


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Wassermühle (ehem.) (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

An dieser Stelle stand die zum Hof Weel Aland gehörende Wasserschöpfmühle. Diese wurde vermutlich etwa 1807 (gleichzeitig mit dem Hof?) errichtet und war mit einer archimedischen Schraube zum Hochpumpen des Wassers sowie mit einem kleinen Korn-Mahlgang für den Eigenbedarf ausgestattet. Nachdem der Schöpfbetrieb 1937 an das Stromnetz angeschlossen werden konnte, wurde die Mühle mit dem Steert (Balkenkonstruktion zum Drehen der Kappe in den Wind) und den Segelflügeln abgerissen.



Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Wassermühle

Die Wassermühle ist "eine Mühle, die das Wasser aus den gefüllten Gräben und den überströmten Ländern herausmahlt und wegschafft."



Quellen:

Scheweling, Gundolf, Hrsg.; Mühlen im Brookmerland – Deutsche Mühlenführer, Norden 1994, S. 49. Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 3 S. 52.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 02.08.2011

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