Wassermühle (früher) (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Wassermühle (früher)


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Wassermühle (früher) (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

An dieser Stelle, östlich des Hofes Drennhusen, stand eine um 1872 gebaute Doppelkolben-Wasserpumpmühle, die zunächst zur Entwässerung der umliegenden Ländereien und später bis 1919 zur Wasserversorgung des Viehs auf der Weide genutzt wurde. Danach verfiel sie zusehends, wurde aber 1984 als bundesweit einzige in der freien Landschaft stehende Mühle dieser Art unter Denkmalschutz gestellt. Im Rahen des Dorferneuerungsprogramms der Gemeinde Wirdum konnte sie vollkommen restauriert werden. 1988 wurde sie dann an ihren jetzigen Standort westlich des Hofes in der Nähe der Marienhafer Straße umgesetzt, um die Funktionweise zu demonstrieren.

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Wassermühle

Die Wassermühle ist "eine Mühle, die das Wasser aus den gefüllten Gräben und den überströmten Ländern herausmahlt und wegschafft."



Quellen:

Scheweling, Gundolf, Hrsg.; Mühlen im Brookmerland – Deutsche Mühlenführer, Norden 1994, S. 40. Doornkaat Koolman, Jan ten; Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879-1884, Bd. 3 S. 52.


Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 03.08.2011

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