Wirdum (Kirche) (Wirdum)

Ausgewählter Flurname:

Wirdum (Kirche)


Gemarkung:

Wirdum

Erfassungen:

Deutsche Grundkarte

Wirdum (Kirche) (Wirdum)


Erklärung des Flurnamens:

Die Wirdumer Kirche steht in der Mitte des Warfendorfes, das in den "Fuldaer Traditionen" zum 8./9. Jahrhundert als "Vurtheim" erwähnt wurde. Im Ostfriesischen Urkundenbuch wird der Ort 1381 "Wirthum" genannt. Im Mittelalter gehörte Wirdum zur Uttumer Propstei des Bistums Münster.
Die Kirche ist um 1300 erbaut und war zunächst eine Filialkirche des Klosters Aland. Sie ist eine rechteckige Einraumkirche im romanischen Stil, wurde aber mehrfach umgebaut und im 18. Jahrhundert um einen Vorraum auf rd. 25 Meter verlängert. Der Glockenturm ist wegen der unstabilen Bodenverhältnisse neben der Kirche errichtet worden. Von den beiden Glocken wurde die größere im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen, die kleinere aber blieb der Gemeinde erhalten.
Die aufwendig geschmückte Wanderkanzel (Kanzel mit Laufgang) wurde 1699 von H. Cröpelin aus Esens geschaffen und die 1854 gebaute Orgel ist 1969 durch eine neue ersetzt worden.


Quellen:

Peters, Erich u. Autorenteam; Chronik des Warfendorfes Wirdum, Aurich 2003, S. 86 ff.


Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wirdumer_Kirche

Autor(in):

Harm Bents


Letzte Änderung am: 31.08.2011

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