Mühlenhamm (Wittmund)

Ausgewählter Flurname:

Mühlenhamm


Gemarkung:

Wittmund

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca.1830)

Mühlenhamm (Wittmund)


Erklärung des Flurnamens:

Der Mühlenhamm ist eine ehemals landwirtschaftlich genutzte Fläche im Osten von Wittmund. Der Name kommt von der früheren Sägemühle, die am nördlichen Rand der Fläche an der Harle stand. Sie ist eine Teilfläche des Areals mit dem Flurnamen „Das Hammland“. Die heutigen Grenzen sind im Süden die Jeverstraße, im Osten die Harle, im Norden die Siedlung mit der Straße Am Tief und im Westen die Jann-Berghaus-Straße. Heute ist das Gelände überwiegend bebaut. Ab 2013 ist dort eine neue Siedlung entstanden, mit den Straßen An der alten Molkerei und An der Harle. (2 u. 3)

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hamm

(1) „Altfries. Substantiv hem, ham, him m. „durch Graben (und Deich) eingefriedigtes Marschland, Weide““



Quellen:

(1) Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online-Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 33
(2) Onnen, Johann, Wittmund im Laufe der Jahrhunderte, Wittmund 1968, S. 50 ff.
(3) Gravemeyer, Johannes, Im Jahre 1567 erstmals Stadtrecht verliehen - Wittmund, die Stadt zwischen Marsch und Geest - die Flurnamen von Wittmund, in: Friesische Heimat (Beilage zum Anzeiger für Harlingerland) vom 12. April 1978 und 27. Februar 1978


Autor(in):

Joachim Meins


Letzte Änderung am: 28.12.2017

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