Ostiemer Gärten (Wittmund)

Ausgewählter Flurname:

Ostiemer Gärten


Gemarkung:

Wittmund

Erfassungen:

Preußische Grundsteuervermessung (ca.1870)

Ostiemer Gärten (Wittmund)


Erklärung des Flurnamens:

Die Ostiemer Gärten gehörten zu der mit Ostiem (siehe auch Deutung Ostiem) bezeichneten Fläche im Osten von Wittmund. Diese Gärten befanden sich zu beiden Seiten am Ende der heutigen Bismarckstraße (1924 angelegt) und im Bereich des ehemaligen Kleinbahnhofs. Heute sind sie mit der Bismarckstraße und anliegenden Häusern überbaut. Der Zugang zu den Gärten war wohl der Mühlenpfad, der mitten durch den Ostiem von West nach Ost verläuft und heute beim Wittmunder Bahnhof auf die Bismarckstraße trifft. (2 u. 3)

Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Ostiem

(1) Ostiem ist ein mit der Himmelsrichtung Ost zusammengesetzter Heim-Name. Er hat hier die Bedeutung "im Osten, östlich gelegen".



Quellen:

(1) Remmers, Arend, Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade, Leer 2004, S. 86
(2) Gravemeyer, Johannes, Im Jahre 1567 erstmals Stadtrecht verliehen - Wittmund, die Stadt zwischen Marsch und Geest - die Flurnamen von Wittmund, in: Friesische Heimat (Beilage zum Anzeiger für Harlingerland) vom 12. April 1978 und 27. Februar 1978
(3) Onnen, Johann, Wittmund im Laufe der Jahrhunderte, Wittmund 1968, S. 50 ff.


Autor(in):

Joachim Meins


Letzte Änderung am: 24.05.2018

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