Rathshamm (Wittmund)

Ausgewählter Flurname:

Rathshamm


Gemarkung:

Wittmund

Erfassungen:

Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830),
Befragung (ca. 1980),
Deutsche Grundkarte

Rathshamm (Wittmund)


Erklärung des Flurnamens:

Dieses ehemalige landwirtschaftlich genutzte Flurstück liegt im Wittmunder Gewerbegebiet Ost im Bereich des Kreisverkehrs der Wittmunder Nordumgehung B 461 und der Aseler Straße und ist heute überbaut.
Der Name ist wohl abgeleitet von einem früheren Besitzer, dem Arzt und Sanitätsrat(h) Heinrich Friedrich Rieken geb. 1789 in Wittmund, gestorben 1883 in Aurich. (2, 3 u. 4)


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Hamm

„Altfries. Substantiv hem, ham, him m. „durch Graben (und Deich) eingefriedigtes Marschland, Weide““



Quellen:

(1) Remmers, Arend, Mittelalterliche Flurnamen in Ostfriesland, Online- Veröffentlichung, Aurich 2011, S. 33
2. Onnen, Johann, Wittmund im Laufe der Jahrhunderte, Wittmund 1968, S. 50 ff.
3. Johannes Gravemeyer, Im Jahre 1567 erstmals Stadtrechte verliehen, Wittmund, die Stadt zwischen Marsch und Geest, Die Flurnamen von Wittmund, Friesische Heimat vom 12. April 1978 und 27. Februar 1978 (Beilage zum Anzeiger für Harlingerland)
4. Johannes C. Stracke, 5 Jahrhunderte Arzt und Heilkunst in Ostfriesland, Aurich1960, S.187 – 188.


Autor(in):

Joachim Meins


Letzte Änderung am: 31.10.2017

Projektpartner