Bramster Heidefeld (Zwischenbergen)

Ausgewählter Flurname:

Bramster Heidefeld


Gemarkung:

Zwischenbergen

Erfassungen:

Sonstiges

Bramster Heidefeld (Zwischenbergen)


Erklärung des Flurnamens:

"Sandiges Stück Land, mit Besenginster bewachsen."
Dieses umfangreiche Flurstück ist erstmals 1798 von Camp und 1815 von Kepermann (StAA, Rep. A 4259) vor seiner projektierten Besiedlung erwähnt worden. Es lag am nördlichen Ende des späteren Ortes und unmittelbar am "königlichen Hochmoor". Aufgrund seines hügeligen und unfruchtbaren Bodens wurde dieses Gebiet weder feldgrasmäßig noch als Ackerland genutzt.


Erklärung der im Flurnamen enthaltenen Teilbegriffe:


1. Bram

mnd. bramber, breme, brame, brumme, „Brombeere (Rubus u. Scoparium)“; nnd. brâm, brâme, „Besenginster, Pfriemenkraut (spartium scoparium)“



2. Heide

mnd. heide, „Heide“; "dürres, sandiges, unfruchtbares, unbebautes, wild u. wüst liegendes, meist mit Haidekraut bewachsenes Land; ebenes, unbebautes und unfruchtbares Land“



3. Feld

mnd. velt, n., (das freie, offene) Feld“; nnd. Feld, „Feld, Ackerland, abgeteilte (kleinere) Ackerfläche, Beet, offene Gemarkung, die (bebaute und/oder unbebaute) Flur“



Quellen:

Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 1, S. 414, 420; Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 1, S. 220
Doornkaat Koolman, Jan ten, Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 56
Schiller, Karl/Lübben, August, Mittelniederdeutsches Wörterbuch, Bremen 1875-1880, Bd. 5, S. 229; Scheuermann, Ulrich, Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle 1995, S. 118


Autor(in):

Dr. Karl- Heinz Frees


Letzte Änderung am: 27.12.2015

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